Handreichung zu Umsatzsteuerpflichten kirchlicher juristischer Personen des öffentlichen Rechts gemäß § 2b UStG ab 1. Januar 2021

Arbeitshilfen Nr. 298

Art.Nr.: 49-5298

Reihe: Arbeitshilfen

Auflage: 1.

Umfang (Seiten): 100

Erscheinungstermin: 2018

Dieser Artikel ist als Printversion nicht lieferbar.

Inhalt

Die Kirche in Deutschland erfüllt tagtäglich in vielfältiger Weise ihren Dienst für ihre Mitglieder und die Gesellschaft. Dabei wird vom Adventbasar über den Eine-Welt-Laden bis zum Pfarrfest an vielen Stellen auch Geld eingenommen, das wieder für die kirchliche Arbeit verwendet wird.
Durch eine gesetzliche Neuregelung ist es zum 1. Januar 2017 zu einem grundlegenden Wechsel bei der Umsatzbesteuerung der öffentlichen Hand gekommen, die alle kirchlichen Körperschaften betrifft, die als juristische Personen des öffentlichen Rechts verfasst sind. Dazu gehören in Deutschland u. a. auch die 27 (Erz-)Diözesen und alle Kirchengemeinden. Durch die nahezu flächendeckende Inanspruchnahme einer vom Gesetzgeber eingeräumten Übergangsfrist greifen die neuen Regeln allerdings in fast allen Fällen erst ab 1. Januar 2021. 

Um die betroffenen kirchlichen Körperschaften bei den vielfältigen Herausforderungen zu unterstützen, die das neue Umsatzsteuerrecht mit sich bringt, hat eine Arbeitsgruppe bestehend aus Mitgliedern der Steuer- und Rechtskommission des Verbandes der Diözesen Deutschlands in Zusammenarbeit mit der evangelischen Kirche in Deutschland diese Handreichung erarbeitet. Sie richtet sich an alle Verantwortlichen und Interessierten innerhalb und außerhalb der betroffenen kirchlichen Körperschaften, die die Umstellung auf die neue Rechtslage begleiten, unterstützen und umsetzen.
Neben der Darstellung der neuen Rechtslage stellt die Handreichung eine erste steuerliche Einordnung typischer Sachverhalte im Rahmen eines Katalogs bereit. Darüber hinaus sind praktische Hinweise für den Umgang mit der Neuregelung enthalten.

Downloads

DBK_5298.pdf DBK_5298.pdf (0.77 MB)